Logo

po-litik.de

Kirche - Betrug der Bibel

letzte Änderung am: 02.12.2007

Zum Wahrheitsgehalt des Neuen Testaments

Das Neue Testament, die "Heilige Schrift" oder das "Wort Gottes" zu nennen ist sehr weit hergeholt. Selbst bei den Reden Jesu, sofern sie jemals stattgefunden haben, kann man davon ausgehen, dass sie in einem syrischen Dialekt, wahrscheinlich Aramäisch, gehalten und zunächst mündlich überliefert wurden. Die meisten der alten Schriftstücke, die noch erhalten sind, sind jedoch in griechischer Sprache abgefasst. Also muss hier mindestens eine Übersetzung und Niederschrift der mündlichen Überlieferung stattgefunden haben.

Das Neue Testament besteht aus zusammengestückelten Evangelientexten. Von diesen existieren keine Original Schriften mehr. Als Fragmente erhalten sind nur noch die Papyri. Sie stammen aus dem 2. Jahrhundert und können somit bestenfalls Abschriften der Originale sein. Die ältesten erhaltenen Handschriften des gesamten Neuen Testaments (der Vaticanus und der Sinaiticus, beide in griechischer Sprache) stammen beide aus der Mitte des 4. Jahrhunderts.

Der Vaticanus wir in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt, ist nicht ganz vollständig und wurde schon mehrfach "verbessert".

Der Codex Sinaiticus befindet sich seit 1933 im Besitz des Britischen Museums. Er enthält das neue Testament vollständig mit zwei von der Kirche verworfenen Zusätzen: Dem Barnabasbrief und dem Hirten des Hermas.


Das Johannes Evangelium

Es gilt als das vierte Evangelium und wurde/wird in der Kirche als das bedeutenste Evangelium angesehen. Es entstand um das Jahr 100 unserer Zeitrechnung in Kleinasien. Es wurde definitv nicht vom "Lieblingsjünger" Johannes geschieben.

Zitat aus "Der Jesus Mythos" von Peter de Rosa:
Tatsächlich hat es diesen Lieblingsjünger außerhalb des Johannesevangeliums nie gegeben. Niemand, der mit dem vierten Evangelium zu tun hatte, hat Jesus je gesehen oder mehr als eine sehr oberflächliche Kenntnis der Szenen und Orte seines Lebens. Dies ist der größte und langlebigste literarische Schwindel der Geschichte. Noch seltsamer ist, daß diesem nichtexistenten Lieblingsjünger, der der Author oder die Quelle dieses Evangeliums war, große Unschuld und Schönheit des Charakters nachgesagt wird. Sei Genie ist unverkennbar, aber er war auch einer der größten Hasser der Geschichte. Seine Polemik gegen die Juden ist durch Jahrhunderte mit den bösesten Folgen wiederholt worden.


Karlheinz Deschner schreibt in seinem Buch "Abermals krähte der Hahn", S.161):
Bis gegen (das Jahr) 200 verfuhr man mit den Evangelien nach Bedarf und Geschmack. Doch haben auch spätere Abschreiber noch verändert, neue Wunder eingefügt oder die vorhandenen weiter gesteigert.


Wenn man die oben aufgeführten Punkte kombiniert, so ist der Wahrheitsgehalt des Neuen Testaments stark zu bezweifeln. Auf jeden Fall ist er nicht wörtlich zu nehmen. Hatte doch die katholische Kirche zusätzlich mehr als 1000 Jahre Zeit die auf sowieso schon fragwürdigen Dokumenten basierende Bibel ihrem Bedarf anzupassen. Und sie hat diese Möglichkeit kräftig genutzt.

Lassen Sie mich mit einem Zitat von Papst Leo X., (1513-1521) schließen:
Wieviel die Fabel von Christus Uns und den Unsern genützt hat, ist bekannt.



Home Page
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits
Copyright © 2001-2009 Bernd Holzhauer. Alle Rechte vorbehalten.
Warenzeichen und Marken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.

Ich distanziere mich grundsätzlich von gesetzeswidrigen und möglicherweise illegalen Inhalten in Seiten,
auf die über www.po-litik.de verwiesen wird. Sollte Ihnen diesbezüglich etwas auffallen, melden Sie es uns bitte per email.