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Juristen in der Po-litik

letzte Änderung am: 22.03.2009

»Moralische Entrüstung besteht aus 2 Prozent Moral, 38 Prozent Hemmungen und 60 Prozent Neid«

Juristen haben keinen Anteil am Bruttosozialprodukt, den sie schaffen nichts. Ok, ok, sie behaupten immer sie schaffen "Rechtssicherheit" ... aber hat die einen wirklichen Wert?

Juristen in der Regierung sind als höchst destuktiv zu betrachten. Keinesfalls sind sie konstruktiv oder gar visionär. (höchstens wenn es um die eigene Kohle oder um Machtspiele geht).

Abgeordnetenkarriere

Voraussetzung für eine Abgeordnetenkarriere ist außer der überdurchschnittlichen Schulbildung auch berufliche Abkömmlichkeit. Das privilegiert Anwälte und Lehrer und benachteiligt Nichtakademiker und Selbstständige. Die hohe "Abkömmlichkeit" von Anwälten belegt, dass sie im Berufsleben nicht wirklich wichtig sind.
Ist also die Dominanz der Juristen dafür verantwortlich, dass so viele Gesetze erlassen werden? Bundesweit sind über 2.000 Gesetze mit mehr als 47.000 Einzelnormen in Kraft.


Kompliziert

»Dass Politik so kompliziert ist, weil sie von Juristen gemacht wird, ist ein Vorurteil.« so FDP-Chef Guido Westerwelle.
Da stimme ich Herrn Westerwelle ausnahmsweise zu: Juristen machen gute Politik nämlich unmöglich!


Immunität

»Juristen sind gegen Moral immun. Das ist so wie bei Ärzten und dem Schmerz der Patienten. (lacher)
Ja ... da können die nichts für ... ist eine Berufskrankheit. Problematisch wird es jetzt nur, dass viele Juristen Politiker sind. (er zählt Namen auf) wenn Juristen als Politiker Gesetze formulieren dürfen, dann ist das nichts anderes, wie wenn man die Leitung eines Kindergartens auf einen hungrigen Kampfhund überträgt.«
Robert Gries in Ottis Schlachthof


Juristische Anstregungen

»Von den Studierten behaupten die Rechtsgelehrten, allen anderen weit voraus zu sein, und niemand ist auf sich so eingebildet wie sie. In einem Atemzug drechseln sie wer weiß wie viel aus der Luft gegriffene Gesetze zusammen, und indem sie Auslegungen auf Auslegungen und Erläuterungen auf Erläuterungen häufen, erwecken sie den Eindruck, dass von allen Wissenschaften die ihrige die anstrengendste Tätigkeit erfordert!«
Erasmus von Rotterdamm, 1469-1536


Juristischer Wille

»Man bediene sich keines Juristen für Dinge, die schleunigst und einfach behandelt werden sollen. Juristen kleben am Buchstaben. Juristischer Wille ist oft das Gegenteil von dem, was man im gemeinen Leben "Willen" nennt.«
Adolph Freiherr von Knigge, 1752-1796




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